Bestimmt hast du schon mal das Wort “Money-Mindset” gehört. Dies ist das grundsätzliche Prinzip der Denkungsweise zu Geld. Der Begriff setzt sich aus den Worten “Money” für Geld und “Mindest” für Denkungsweise zusammen.
In diesem Artikel erfährst du, welche 7 Grundsätze dir für dein Money Mindest helfen und dich damit auch in deinem Business weiter bringen
1. Geld kommt und geht
Zunächst musst du verstehen, dass Geld immer kommt und geht. Umso jünger man ist umso mehr Zeit hat man Geld zu verdienen. Man darf sich nicht zweifelhaft daran klammern oder darum trauern wenn man es verliert. Das bedeutet nicht, dass man sein Geld sinnlos aus dem Fenster werfen soll. Doch man muss auch gewisse Risiken eingehen um erfolgreich zu sein. Denn ohne Risiko, kannst du vielleicht nicht verlieren aber auch nicht gewinnen.
2. Geld weiß wo es gewollt ist und wo nicht
Dass soll heißen, wenn du Geld als etwas schlechtes betrachtest, wird es dir auch fern bleiben oder dich schnell wieder verlassen.
In einer Neidgesellschaft hört man immer wieder Sprüche wie “Geld verdirbt den Charakter” oder “Zeit ist Geld”. Es wird in vielen Familien und Freundeskreisen nicht offen über Geld gesprochen und als Tabu-Thema betrachtet. Durch diese Haltung wird dein Handeln, Geld ganz automatisch abstoßen. Du hast Angst zu viel zu haben und von deinem Umfeld geächtet zu werden. Dadurch versuchst du dein Geld schnellstmöglich wieder los zu werden.
Dementsprechend solltest du eine positive Einstellung zu Geld entwickeln und es wie einen guten Freund willkommen heißen, denn es kennt keinen Neid. Doch dieser Punkt bringt uns auch schon zum nächsten…
3. Geld ist immer ein Mittel zum Zweck
Auf dem Weg zu finanzieller Freiheit, muss man sich immer konkrete Ziele setzen. Doch das Geld an sich darf niemals ein Ziel sein. Geld ist immer nur ein Mittel zu einem höheren Zweck.
Du kannst dir zum Beispiel folgendes Ziel setzen:
Ich werde in 2030 300.000 € Kapital auf der Seite haben
Dieses Ziel klingt für die Meisten sehr erstrebenswert und doch ist es falsch formuliert. Der reine Geldbetrag von 300.000 € wird dein handeln limitieren und dich dazu zwingen, evtl. falsche oder schlechtere Entscheidungen zu treffen.
Besser wäre folgendes Ziel:
Ich werde in 2030 meine Lebenshaltungskosten mit meinem passiven Einkommen decken können
Hier bleibt der Handlungsspielraum offen. Du kannst auch riskantere Investitionen tätigen ohne dein Ziel zu gefährden und auch an mehreren Stellschrauben drehen um es zu erreichen. Z.b. deine Lebenshaltungskosten senken indem du dir einen Haushaltsplan aufstellst und unnötige Ausgaben minimierst.
Geld ist notwendig und wichtig in unserem Leben um Freiheit zu erlangen, jedoch darf der Antrieb unseres Handelns nie das Geld selbst sein.
4. Arbeite nicht für Geld, lasse Geld für dich arbeiten
Diesen Spruch hast du sicher schon öfter gehört oder gelesen. Die erste Reaktion? “Klingt ja schön und gut, aber ich muss auch Rechnungen bezahlen und dafür nunmal arbeiten.”
Und damit hast du auch vollkommen Recht. Denn dieser Spruch hat zwei unterschiedliche Bedeutungen. Es geht darum sich einerseits nicht zu viele fixe Ausgaben ans Bein zu binden um nicht gezwungen zu sein immer mehr zu arbeiten. Andererseits dient der Spruch auch dafür, bereit zu sein ohne geldliche Entlohnung zu arbeiten. Ich spreche dabei nicht von Sklavenarbeit, sondern von Zeit und Ressourcen die du in den Aufbau deines Businesses oder deinen Vermögensaufbau steckst, ohne das du ab Tag 1 Erfolge siehst. Wenn man sich einmal von diesem Hamsterrad der bezahlten Arbeit gelöst hat, wird der Bezug zu Geld ein ganz anderer. Zudem solltest du deine Ausgaben immer so gering wie möglich halten, damit du auch die Möglichkeit hast z.B. weniger Stunden im Angestelltenverhältnis zu arbeiten und mehr Zeit für die Verwirklichung deiner Ziele aufbringen kannst. Zusätzlich solltest du auch genügend Kapital für Investitionen zur Verfügung haben, da dein Geld im Gegensatz zu dir rund um die Uhr das ganze Jahr arbeiten kann. Es braucht keine Pause, keinen Urlaub und ist nicht an einen Stundenlohn gebunden.
5. Financial Education
In Deutschland wird in den Schulen in einer vielzahl von Fächern Wissen vermittelt, dass uns im späteren Leben weiterhelfen soll. Zum Allgemeinwissen zählen Themen aus den Naturwissenschaften, Kunst, Musik und das auswendig lernen von geschichtlichen Jahreszahlen. Doch es wird einem mit keinem Ton ein Verständnis für die Mechanismen der Wirtschaft oder den Treibstoff unserer Gesellschaft vermittelt, der darüber entscheidet, ob wir später ein Dach über dem Kopf haben und unsere Familien versorgen können. Denn wie Geld funktioniert und arbeitet und welchen Regeln es folgt, interessiert leider auch nur die wenigsten. Deshalb sind auch so viele Menschen verschuldet und leben Maßlos über ihre Verhältnisse. Sie haben es nie anders gelernt. Finanzielle Bildung ist so wichtig und doch so unterschätzt. Investiere daher genug Zeit in diesen Bereich um dein Mindset zu verändern und es auf deine Ziele und Träume auszurichten.
Tipp: Als Buch-Tipp empfehle dich dir “Ein Hund Namens Money” von Bodo Schäfer + die Bücherreihe “Rich Dad Poor Dad” von Rober Kiyosaki. Diese Bücher werden dir bei deinem Money Mindest wirklich weiterhelfen!
6. Asset VS Verbindlichkeit
Der Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen ist sehr entscheidend für deine finanzielle Zukunft. Denn sonst investierst du in Dinge, die dein Vermögen schmälern anstatt es zu vermehren.
Eine Verbindlichkeit ist ein Vermögensgegenstand oder ein Investment, dass dich laufend Geld kostet und keinen Ertrag erwirtschaftet z.B. ein Auto oder eine selbstbewohnte Immobilie. Auch wenn sich der Wert nicht verringert, so kostet es dich doch dauerhaft einen Teil deines Einkommens mit dem du nicht arbeiten kannst.
Ein Asset wiederum ist ein Investment oder Vermögensgegenstand, der dein eingesetztes Kapital erhält **bzw. vermehrt **und dir gleichzeitig ein Einkommen gewährleistet. Z.B. eine vermietete Ferienwohnung oder ein Unternehmen mit positivem Cashflow.
Jedoch kann auch ein Asset zu einer Verbindlichkeit werden oder umgekehrt. Solange du deine Immobilie z.B. selbst bewohnst ist sie eine Verbindlichkeit. Wenn du nun die Immobilie zu einem höheren Wert verkaufst als du sie gekauft hast, wurde sie zu einem Asset und hat dein Vermögen vermehrt.
7. Cashflow verstehen
“Gib nicht mehr aus, als du dir leisten kannst!”
Was eigentlich so einfach klingt, fällt doch den Meisten sehr schwer. Beim jonglieren von Arbeit, Familie, Freunde und Freizeit schleichen sich immer wieder Wünsche ein mit denen man sich selbst für seine harte Arbeit belohnen möchte. Doch oft sind diese Belohnungen nur ein Lückenfüller für entgangene Gelegenheiten und mangelnde Zeit. Denn wenn wir ganz ehrlich mit uns sind, brauchen wir die meisten Dinge die wir kaufen und besitzen gar nicht. Sie sind nicht die große Erleichterung die wir uns eingeredet haben um sie zu kaufen. Auch der Prestige den man sich mit Luxusartikeln erkaufen möchte, verfliegt nach kurzer Zeit und zurück bleibt ein Loch im Geldbeutel .
Diese Fehler kannst du vermeiden indem du dir diese Denkweise immer wieder in Erinnerung rufst, wenn du der Meinung bist etwas kaufen zu müssen. Stelle dir einen Haushaltsplan auf, mit dem du deine Einnahmen und Ausgaben besser im Blick hast und versuche den Überschuss zu maximieren um dieses Geld sinnvoll investieren zu können – um deine finanzielle Freiheit zu erreichen!
Das soll nicht heißen, dass du dir nichts mehr gönnen darfst oder nicht mehr in der Urlaub fahren sollst. Es geht darum, die unbedachten und impulsiven Käufe zu vermeiden und deine Ausgaben so gering wie möglich zu halten.
Die zweite Stellschraube beim Cashflow ist das Einkommen. Wenn du an dem Punkt bist, wo du mit deinen Ausgaben nichts mehr einsparen kannst ohne deine Lebenslust zu verlieren, wird es Zeit sich der Maximierung deines Einkommens zu widmen. Das kannst du auf viele Arten erreichen, je nachdem an welchem Punkt du in deinem Leben stehst und wie deine aktuelle Situation aussieht. Du kannst für den ersten Überschuss z.B. einen Nebenjob machen. Oder du kaufst eine Immobilie, die du innerhalb der Spekulationsfrist vermietst und danach wieder mit Gewinn verkaufst.
Bedenke jedoch immer, dass deine Zeit begrenzt ist. Daher ist passives Einkommen immer dem Aktiven vorzuziehen. Den dieses Geld fließt in dein Vermögen egal ob am Strand liegst, im Büro liest oder schläfst.
Abschließend muss ich dir noch eines mitgeben. Die Aussage “Zeit ist Geld” ist so falsch wie es nur irgendwie möglich ist. Denn Zeit ist Geld immer vorzuziehen. Geld kann immer wieder verdient werden und ein EURO ist wie jeder Andere. Doch die Zeit ist immer einmalig. Du kannst sie nicht zurückholen, du kannst sie nicht kaufen und keine Minute ist wie die andere. Daher solltest du darauf achten, dass du deine Zeit sinnvoll investierst. Gleichermaßen in deine Familie, deinen Partner, deine Freunde und deine Zukunft.
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