Du startest gerade mit deinem Online Business und kommst zum ersten mal mit dem Thema Buchhaltung und Steuern in Berührung? Führen diese Wörter bei dir zu einer leichten Panikattacke, weil du gar keine Ahnung hast, was du eigentlich machen musst? Dann keine Sorge! Hier erkläre ich dir, was du als Einzelunternehmer zu beachten hast und welche grundlegenden Dinge du wissen solltest!
Grundlagen der Buchhaltung und Steuern für dein Online Business
Als Unternehmer bist du verpflichtet, alle Einnahmen und Ausgaben für die Steuer genau zu dokumentieren. Aber keine Angst, mit einer einfachen Einnahmenüberschuss Rechnung, auch EÜR genannt, geht das ganz leicht!
Diese kannst du erstellen, wenn dein Umsatz höchstens 800.000 Euro und dein Gewinn höchstens 80.000 Euro pro Jahr beträgt.
Die einfache Methode zur Gewinnermittlung spart dir viel Zeit und vor allem Nerven im Gegensatz zur doppelten Buchführung und ist relativ “einfach”!
Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) – So funktioniert sie
Der Vorteil der EÜR ist ganz klar, sie ist wahnsinnig einfach umzusetzen! Du stellst einfach alle Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Dies kannst du entweder selbst in einer Excelliste festhalten oder aber du nutzt ein Buchhaltungstool wie z.B. Lexware .
Welche Steuerpflichten hat ein Einzelunternehmer?
Als Einzelunternehmer bist du in Deutschland steuerpflichtig. Ich zeige dir hier, die wichtigsten Steuern für dich als Selbstständige:
Einkommensteuer: Dein Gewinn wird als Teil deines persönlichen Einkommens versteuert.
Umsatzsteuer: Hier musst du entscheiden, ob du die Kleinunternehmerregelung nutzen möchtest. Diese befreit dich von der Umsatzsteuerpflicht, wenn dein Jahresumsatz unter 25.000 € liegt.
Gewerbesteuer: Diese fällt für Einzelunternehmen erst an, wenn der jährliche Gewinn über 24.500 € liegt.
Die wichtigsten Steuertipps für Selbstständige:
Um bei den Steuern das Beste herauszuholen, solltest du auf folgende Dinge achten:
Steuervorauszahlungen: Achte darauf, dass du regelmäßig Vorauszahlungen für die Einkommensteuer leistest.
Absetzung von Betriebsausgaben: Alle Kosten, die in direktem Zusammenhang mit deinem Business stehen, kannst du steuerlich geltend machen. Dazu zählen auch Dinge wie Bürobedarf, Software oder Fortbildungen.
Buchhaltung regelmäßig führen: Am besten führst du deine Buchhaltung monatlich um diese optimal im Blick zu haben.
Buchhaltungssoftware oder DIY Methode?
Es gibt viele Möglichkeiten deine Buchhaltung zu meistern! Du kannst sie natürlich selbst erledigen. Dann musst du aber auch konstant dran bleiben um nicht den Überblick zu verlieren und am Ende des Jahres im Chaos zu versinken.
Wenn du kein besonderes großer Buchhaltungsfan bist, so wie ich übrigens, kannst du das ganze auch ganz einfach outsourcen. Entweder nutzt du ein cleveres Buchhaltungstool, oder aber einen Buchhaltungsservice.
Wenn du dich dazu entschiedest, deine Steuerunterlagen selbst zu erstellen, gibst du diese entweder über das ELSTER Portal ab, oder aber du nutzt auch hier ein einfaches Tool wie SmartSteuer. Hier kannst du ganz einfach deine Steuererklärung als Einzelunternehmer abgeben.
Fazit – Steuern und Buchhaltung für dein Online Business ganz leicht gemacht
Mit ein wenig Organisation und den richtigen Tools ist die Buchhaltung für Einzelunternehmerinnen kein Hexenwerk. Achte darauf, alle Belege zu sammeln und dich regelmäßig mit deinen Einnahmen und Ausgaben zu beschäftigen. So vermeidest du böse Überraschungen bei der Steuererklärung und kannst dich voll und ganz auf dein Business konzentrieren.
Hast du noch Fragen? Dann lass mir gerne dein Kommentar da!



