Das will ich als Mama meinen Kindern über Geld beibringen
Sind wir einmal ehrlich zu uns. Als Mama machen wir uns ständig Sorgen um unsere Kinder. Wir wollen schließlich nur das Beste und wünschen uns für sie Gesundheit, Glück und dass all ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Unsere Aufgabe ist es, unsere Kinder zu begleiten und sie zu stärken.
Dazu gehört meiner Meinung auch finanzielle Bildung. Denn auch du weißt, dass Geld eine wichtige Rolle spielt! Ist es dann nicht wichtig, unsere Kinder optimal auf die Zukunft vorzubereiten?
Ich persönlich möchte, dass meine Kinder einmal finanziell frei sind und sich ihr Traumleben ermöglichen können.
Weshalb ist finanzielle Bildung bei Kindern wichtig?
Hierauf gibt es sicherlich tausende Antworten. Jedoch bieten stabile Finanzen eine gewisse Freiheit. Ein kleines Beispiel: sagen wir mal du wirst 18 Jahre Alt und bekommst 10.000 Euro geschenkt. Mit finanzieller Bildung denkst du dir vielleicht: “Was kann ich tun um aus den 10.000 Euro 20.000 Euro zu machen?”
Wenn du dich jedoch nie mit dem Thema befasst hast, oder dein Umfeld dich nicht auf den Umgang mit Finanzen vorbereitet hat, wirst du vielleicht sagen: “cool 10.000 Euro, ich fliege davon 2 Wochen auf die Malediven!”
Klar sind die Malediven sicherlich auch cool, aber du könntest auch nur mit 2.000 Euro einen tollen Urlaub machen und versuchen mit den restlichen 8.000 Euro mehr Geld zu erwirtschaften.
Genau darum geht es. Unseren Kindern beizubringen, Geld für sich arbeiten zu lassen und nicht für Geld zu arbeiten. Wir haben immer die Wahl: konsumieren oder investieren?
Geld als Gesellschaftliches Tabuthema
Vielleicht kennst du auch einen der folgenden Sprüche:
“Über Geld spricht man nicht!”
“Geld verdirbt den Charakter!”
“Zeit ist Geld!”
“Nur mit harter Arbeit verdient man viel Geld!”
Ich kenne viele dieser Sprüche vor allem aus der Kindheit! Früher war Geld in vielen Kulturen und Familien ein absolutes Tabu Thema! Keiner wusste was der andere verdient, geschweige denn was eigentlich die Eltern so verdienen.
Oft wird mit Geld etwas negatives assoziiert. Jedoch benötigen wir es alle täglich um unseren Alltag zu bewältigen und zu überleben.
Also sollten wir nicht lieber offen mit unseren Kindern über diese Thema sprechen? Im Endeffekt ist es sich ein bisschen wie Aufklärung oder? Wir können ja schließlich nicht erwarten dass unsere Kinder etwas beherrschen, dass wir ihnen nie beigebracht haben.
Was möchte ich meinen Kindern über Geld vermitteln?
Ich möchte also ganz offen über das Thema Geld und Finanzen mit meine Kinder sprechen. Dabei meine ich nicht nur ausschließlich das investieren in ETF´s, Sparpläne oder ähnliches, sondern auch über Business Möglichkeiten und Cashflow.
Positives Money Mindset
Anstatt die oben genannten Sprüche zu verwenden, möchte ich meinen Kindern positives Denken zum Thema Geld und Finanzen mitgeben.
Das könnte z.B. sein:
Du hast die Wahl: Möchtest du für Geld arbeiten oder lässt du Geld für dich arbeiten
Du kannst dich an Unternehmen beteiligen, die du gerne magst
Deinem eigenen Geschäft sind keine Grenzen gesetzt
Finanzen und Business ist immer ein Marathon und kein Sprint, sei geduldig und kontinuierlich, dann wirst du Erfolg haben
Das sind natürlich nur Beispiele. Wichtig ist einfach eine offen Kommunikation mit unseren Kindern!
Kinder können im Leben alles erreichen
Ich möchte meinen Kindern lehren, dass alles möglich ist. Das ist auch ein Aspekt des positiven Mindsets! Wir sollten Kindern hier keine Grenzen setzen, sondern versuchen, sie positiv auf ihr Leben vorzubereiten!
Asset vs Verbindlichkeit? – Du hast die Wahl!
Hierbei möchte ich meinen Kindern das Hinterfragen beibringen. Benötige ich das Produkt nun wirklich für 20 Euro oder investiere ich diese 20 Euro lieber und lasse mein Geld für mich arbeiten? Eine Verbindlichkeit kostet dich einmalig Geld oder zieht es dir über einen längeren Zeitraum aus der Tasche. Ein Asset erwirtschaftet dir Geld ohne den Wert des Assets an sich zu schmälern, also Win-Win. Dabei ist es egal, ob das Geld in Aktien oder das eigene Geschäft investiert wird. Meine Kinder sollen lernen zu hinterfragen, was sie tun und ob das wirklich notwendig ist.
Es gibt also viele Möglichkeiten unsere Kinder positiv in Sachen Finanzen zu lehren. Oft fehlt uns als Erwachsenen aber selbst die finanzielle Bildung. Und sind wir mal ganz ehrlich, wir können nicht Experten auf allen Gebieten sein! Ich persönlich bin ein großer Fan der Bücherreihe “Rich Dad Poor Dad”*. Diese Bücher können unsere Einstellung zu Geld verändern und wir haben die Möglichkeit dies an unsere Kinder zu vermitteln.
Für größere Kinder empfehle ich das Buch “Ein Hund namens Money” von Bodo Schäfer. Diese Buch klärt wirklich jeden über Geld auf, egal ob jung oder alt.
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