Du startest gerade dein Online Business und jetzt sammeln sich schon die Kosten? Das ist einer der größten Fehler, die du machen kannst. Denn bevor es richtig los geht, ist dein ganzes Budget verbraucht und du kannst dein Unternehmen wieder schließen oder musst immer mehr Eigenkapital nachschießen.
In diesem Blogbeitrag zeige ich dir 7 Möglichkeiten, wie du zum Start deines Online Business unnötige Kosten senken kannst.
1. Die richtige Bank auswählen
Das mag sich jetzt für dich komisch anhören, doch gibt es enorme preisliche Unterschiede. Bist du ein Einzelunternehmer, kann es sogar gut sein, dass du für ein Geschäftskonto erstmal gar nichts zahlst. Es gibt verschiedene Online Banken, die dir ein Konto für 0 Euro anbieten. Oft reicht dies für die normalen Zwecke durchaus aus. Herkömmlich ansässige Banken dagegen verlangen meist schon eine Kontoführungsgebühr von mehreren Euro pro Monat, Plus zusätzliche Gebühren pro Buchung. Deshalb empfehle ich dir, ein Geschäftskonto ohne Gebühren zu eröffnen. Hier kannst du leicht unnötige Kosten für dein Online Business sparen. Auf der Plattform “Für Gründer.de” findest du einen übersichtlichen Vergleich.
2. Dein Firmenlogo selbst gestalten
Jedes Unternehmen braucht ein Logo. Doch meist fehlst hier die Kreativität, Zeit und Lust eins zu gestalten. Ich empfehle dir jedoch dir hier die Kosten für die externe Gestaltung zu sparen. Ein Logo bei einer Grafikdesignerin kostet meist um die 100 Euro und mehr. Das kannst du jedoch auch ganz einfach selbst machen. Das Tool Canva bietet dir hier viele tolle Möglichkeiten. Es gibt eine kostenfreie und eine bezahl Version. Versuche einfach mal, ob du dein Wunschlogo hier selbst gestalten kannst. Du kannst dabei nicht nur die Kosten für dein Online Business senken, sondern lernst auch noch mit diesem tollen Tool zu arbeiten.
3. Zu viele Marketingausgaben
Das mit den Marketingausgaben ist so eine Sache. Ganz ohne geht es nicht, jedoch gibt es viele unnötige Kosten, auf die du verzichten kannst. z.B. bringt es dir nichts, teure Google oder Meta Werbung zu schalten, wenn du noch keine Reichweite hast. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung und möchte dich vor diesem Fehler bewahren. Werbung kann durchaus sinnvoll sein, jedoch nur, wenn du das nötige Budget hast und eine SEO Platzierung bzw. einen guten Traffic in den sozialen Medien. Also warte erstmal ein wenig ab, bis du entsprechend an Reichweite gewinnst und schalte dann Werbung.
4. Teure Agenturen buchen
Auch das ist ein gern gemachter Fehler. Viele Solopreneure denken, ich buche mir eine SEO Agentur und dann gehts los mit meinen Verkäufen. Sicherlich kannst du mit einer guten Agentur und viel Budget einiges erreichen, aber wir sprechen hier von einem Mama Business indem du wahrscheinlich keine 15.000 Euro für eine Agentur übrig hast. Deshalb ist meine Empfehlung: Befasse dich selbst mit SEO! Du kennst deinen Wunschkunden am Besten! Nimm dir die Zeit und optimiere deinen Blog, deine Produkte etc. optimal auf die Suchmaschine. Du sparst dir hier nicht nur Geld, sondern lernst auch noch einiges dazu!
5. Teure Tools und Abonnements
Gerade zu Beginn deines Mama Business wirst du auf viele Tools und Abonnements stoßen, die eine Menge kosten. Sei es ein teures Online Shop Tool oder eine teure Cloud. Oft gibt es hier kostengünstigere Versionen oder aber sogar kostenfreie. Online Tools sind auf jeden Fall sinnvoll, jedoch solltest du diese nicht sofort buchen. Auch hier gilt, gestalte erstmal dein Business und verschaffe dir Reichweite. Danach kannst du immer noch etwas passendes buchen.
6. Teure Beraterverträge
Externe Berater können sicherlich sinnvoll sein. Je nachdem welches Business du startest kommst du um eine gewisse Beratung nicht herum. Jedoch empfehle ich dir genau zu prüfen, wann du diesen benötigst und vor allem, was es dir wirklich bringt. Kannst du dich in das Thema selbst einlesen oder jemanden um Rat fragen, der sich damit auskennt? Versuche zuerst selbst zu recherchieren und falls du dann noch Wissensbedarf hast, ziehe einen Berater hinzu.
7. Einkauf optimieren
Dies gilt vor allem für Handmade Business aber natürlich auch für alles Andere. Versuche immer deinen Einkauf zu optimieren! Damit meine ich, lasse dir von verschiedenen Anbietern Preise zukommen. Überlege dir, welche Mengen du abnehmen kannst und ob größere Mengen und ein entsprechend niedrigerer Preis für dich in Frage kommen. Achte jedoch immer auf die Qualität. Egal was du kaufst, wenn du an der Qualität sparst wird es irgendwann auf dich zurück fallen!
Das ist natürlich nur ein Teil der Möglichkeiten unnötige Kosten zum Start in dein Buisness zu vermeiden. Ich empfehle dir deine laufenden Kosten immer im Blick zu halten und bei größeren Ausgaben genau zu analysieren, ob diese wirklich nötig sind.
Welche unnötigen Kosten hattest du bisher? Schreibe gerne ein Kommentar.



